Was man bei der Aktienfonds Auswahl beachten sollte

Aktienfonds gehören langfristig zu den besten Geldanlage Formen. In den letzten 20 Jahren lag die durchschnittliche Wertentwicklung deutscher Aktienfonds bei über 7% im Jahr.

Wie sollte man Aktienfonds auswählen?

Es gibt verschiedene Kriterien, wie man den Fondsvergleich und die Fondssuche durchführen kann. Dabei spielt die Wertentwicklung der letzten Jahre natürlich eine besondere Rolle. Denn Aktienfonds, die in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung aufwiesen, haben damit gezeigt, daß das Fondsmanagement gut gearbeitet hat. Diese Wertentwicklung sollte sich immer am zugrunde liegenden Vergleichsindex orientieren. Denn es ist keine Kunst bei einem steigenden Gesamtmarkt eine gute Wertentwicklung aufzuweisen, denn man müsste ja einfach nur in die Werte des zugrunde liegenden Index investieren.

Gute Aktien- oder Investmentfonds werden von Anlageprofis geleitet, die durch eine gelungene Aktienauswahl in der Wertentwicklung über dem Durchschnitt liegen. Das ist das wesentliche Entscheidungsmerkmal bei der Fondsauswahl. Dazu gehört natürlich auch sich den Anlageschwerpunkt der Aktienfonds anzusehen. Es ist ein großer Unterschied, ob in große Aktiengesellschaften aus den Dax Index investiert wird, oder in deutsche und internationale Nebenwerte.

Neben dem Fondsvolumen, dem Anlageziel, den Top Titeln im Fonds, Performance, Rendite und Einschätzungen renommierter Rating Agenturen wie Standard & Poor’s und Morningstar sind auch die Fondskosten ein wichtiges Kriterium im Rahmen eines Fondsvergleiches. Die Gebühren für das Management des Fonds werden für gewöhnlich vom Fondsvermögen beglichen und zeigen sich daher als indirekter Kostenfaktor. Die Managementgebühr oder auch Verwaltungsgebühr des Fonds liegt meist zwischen 0,3 und 3 Prozent pro Jahr in Abhängigkeit vom Verwaltungsaufwand.

Auch auf die Kosten der Aktienfonds achten

Ein interessanter Wert bei einem Aktienfonds Vergleich ist die Gesamtkostenquote, die bei fondsvergleich365.de erklärt wird. Diese im englischen “Total Expense Ratio” (TER) genannte Quote weist das Verhältnis solcher laufenden Kosten und dem durchschnittlichen Fondsvermögen im Geschäftsjahr aus und bedeutet mehr Transparenz für den Sparer.
Performanceabhängige Kosten bei Erreichen eines definierten Erfolges sind jedoch nicht Inhalt der TER – ähnlich wie der Ausgabeaufschlag – können aber von der Fondsgesellschaft zusätzlich veröffentlicht sein.

Der Ausgabeaufschlag ist eine Transaktionsgebühr, die beim Fondsanteilskauf fällig wird. Der Ausgabeaufschlag beträgt zwischen 0 und 5 Prozent, Fonds ohne Ausgabeaufschlag verlangen häufig höhere Verwaltungskosten. In einigen Fällen werden ferner Rücknahmegebühren erhoben. Depotgebühren sind denkbar.

Fazit: Ein Fondsvergleich empfiehlt sich Sparern, die sich für die Geldanlage in Investmentfonds interessieren. Neben unmittelbar wichtigen Werten wie der Fondsentwicklung bzw. Rendite liefert ein solcher Fondsvergleich weitere bedeutsame Daten für den potentiellen Anteilskäufer, zum Beispiel die Kosten, das verwaltete Fondsvermögen und die verfolgte Anlagestrategie und besondere Anlageschwerpunkte.

Konnte der Sparer sich mittels Fondsvergleich einige individuell ansprechende Investmentfonds herausfiltern, hilft eine kompetente Beratung von zur Geldanlage. Eine Geldanlage Beratung stellt sicher, daß das Depot gut gemischt ist und die vorgestellte Rendite erwirtschaftet werden kann.

Ist die Anzahl der Börsenemissionen ein Zeichen für eine Blase?

Ich habe mal gelesen, daß die Anzahl an neuen Börsenemissionen pro Quartal eine gute Maßzahl für eine Blase an der Börse sein soll. Jetzt hat mich mal interessiert, was überhaupt eine Börsenemission ist und worum es da geht. Deshalb habe ich mich mal bei www.GELD-ANLEGEN.eu zum Thema Geldanlage, Wertpapiere und Börsenemissionen informiert.

Die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren beispielsweise Aktien, Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen an der Börse – organisierter Kapitalmarkt – respektive deren Verkauf wird als Börsenemission bezeichnet und dient der Kapitalbeschaffung eines Unternehmens. Auf dem Primärmarkt erfolgt die Ausgabe der Wertpapiere, im Sekundärmarkt (Umlaufmarkt) werden jene gehandelt.

In Deutschland befinden sich Wertpapierbörsen in Frankfurt/Main,  (diese stellt die wichtigste deutsche Börse dar) Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf, Hannover sowie Bremen. An diesen Börsen können alle Wertpapiere gehandelt werden, die sich zur Geldanlage in Deutschland eignen. Welche Geldanlage Möglichkeiten es gibt und welche besonders geeignet sind, darüber kann man sich hier informieren.

Unternehmen können am Börsenhandel teilnehmen, wenn sie die technische und wirtschaftliche Börsenfähigkeit nachweisen können, dabei spielt unter anderem die Rechtsform des Unternehmens, das Mindesteigenkapital und Mindestvolumen der Aktien sowie Managementqualitäten, Business Plan und die Ertragskraft des Unternehmens eine Rolle.

Wie die Börsenemission abläuft

In der Regel erfolgt im Auftrag des Emittenten – Herausgeber der Wertpapiere – die Emission von Wertpapieren durch eine Emissionsbank, welche dafür einen bestimmten Anteil vom Emissionserlös erhält.

Die Neuausgabe von Wertpapieren geschieht entweder zu einem festen Preis oder wird durch ein Book-Building-Verfahren festgelegt. Bei diesem Verfahren wird kein Preis vorgegeben, Investoren können innerhalb einer Preisspanne Zeichnungsangebote abgeben. Hohe Nachfrage, hoher Emissionspreis. Allerdings kann dieses Verfahren auch zu einem geringen Emissionspreis führen und die erwarteten Erlöse des Emittenten werden dadurch nicht erzielt.

Innovationen und Investitionen sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern, daraus resultiert aber ein erhöhter Finanzbedarf. Es wird zumeist nach externen Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Kredite von Banken sind die klassische Form der Kapitalbeschaffung, die aber durch die Regeln von Basel II – Minimum an Eigenkapital der Banken, bei riskanten Krediten erhöhtes Eigenkapital, durch Ratingverfahren wird die Kreditwürdigkeit der Kunden beurteilt, dabei sind nicht nur wie bisher Bilanzen und Jahresabschlüsse von Belang sondern auch die Ziele, Strategien und die Personalentwicklung eines Unternehmens – an sehr hohe Anforderungen gebunden sind.

Somit haben junge Unternehmen trotz marktfähiger Produkte kaum eine Chance, auch etablierte Unternehmen, die ihre Produktionsmittel fast ausschließlich geleast oder gemietet haben, können keine ausreichenden Sicherheiten bieten und haben ein schlechtes Rating zu erwarten.

Durch den Börsengang eines Unternehmens wird Eigenkapital aufgenommen, Investoren können sich an der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen beteiligen. Private Anleger erwerben Aktien in den Bankfilialen oder über Direktbanken.

Was und wie an der Börse gehandelt wird

Der Nennwert einer Aktie, der gegenwärtig in Deutschland bei mindestens einem Euro liegen muss, zeigt dem Aktionär seinen Anteil am Gesamtvermögen einer Aktiengesellschaft auf und ist maßgebend für die Dividende (Gewinnausschüttung). Aktionäre haben Stimmrecht in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung. Der Kurswert einer Aktie wird vom erwirtschafteten Gewinn und den Gewinnaussichten eines Unternehmens bestimmt und ist für den Aktionär in erster Linie interessant. Aktien können werktags gekauft und verkauft werden.

An der Börse werden auch verzinsliche Wertpapiere wie Staatsanleihen, Schuldverschreibungen, Rentenpapiere und Obligationen gehandelt. Stimm- und Teilhaberrechte wie bei Aktien gibt es bei Staatsanleihen nicht. Bei festverzinslichen Wertpapieren werden Laufzeit und Zinsen vertraglich festgelegt. Eine wesentliche Rolle spielt die Bonität des Emittenten, Ratingagenturen prüfen die Kreditwürdigkeit der Emittenten.

Investoren sollten ebenfalls Informationen einholen, bevor sie ihr Geld in Staatsanleihen anlegen. Das sollte für alle eine Lehre aus der Finanzkrise sein. Spekulative Anleihen bringen die höchste Rendite für Anleger, können aber zum Totalverlust führen (siehe Pleite von der amerikanischen Investmentbank Lehmann Brothers). Mehr Informationen über Staatsanleihen kann man hier erhalten: www.geld-anlegen.eu/staatsanleihen

Die Europäische Zentralbank zerstört das Vermögen der Anleger

Nach der erneuten Leitzinssenkung der EZB werden die Zinsen für Sparguthaben weiter sinken. Damit wird es noch schwieriger werden, sein Geld so anzulegen, daß es mehr Rendite bringt, als die Inflation an Kaufkraft auffrisst.

Das Problem niedriger Zinsen

Mit nur noch 0,05% sind die Leitzinsen auf ein historisches Tief gefallen. Wer jetzt glaubt, tiefer geht es ja nicht mehr, der wird sich noch wundern. Die EZB hat sogar beschlossen, Staatsanleihen der Mitgliedsländer aufzukaufen. Damit werden die Kurse gestützt und die Zinsen so weiter nach unten getrieben. Auch “unsolide” Anleihen von Staaten wie Griechenland werden so mit niedrigen Zinsen versorgt. Das hilft den Staaten bei der weiteren Verschuldung, denn so muss man weniger Zinszahlungen aufbringen.

Nur leider ist diese Maßnahme nichts weiter als “Geld drucken”, denn die im Umlauf befindliche Geldmenge (auch Staatsanleihen) vergrößert sich ja. Auch wenn die EZB nun Anleihen vom Markt nimmt, so sind diese ja grundsätzlich immer noch vorhanden. Die Staaten nehmen also Kredite auf und die EZB bezahlt diese. Wie lange kann das gut gehen? Irgendwann kommt ein Punkt, an dem alles schlagartig zusammenkracht. Wenn das Vertrauen in die Währung verloren geht, dann geht allles sehr schnell. Die EZB und alle anderen auch hoffen darauf, daß dieser Tag niemals kommen wird. Aber dann hätte man eine neue Ökonomie gefunden. Und seine Schulden dadurch zu verringern, daß man selbst Geld druckt, hat auch noch nicht wirklich in der Vergangenheit funktioniert. 1923 in Deutschland lässt grüßen…

Wie man sein Geld noch anlegen kann

Irgendwann wird also die große Inflationswelle rollen. Nur wann? Und wie kann man bei diesen niedrigen Zinsen noch gut Geld anlegen? Es fällt schwer darauf eine Antwort zu finden. Das Portal geld-anlegen.eu empfieht bei langfristigen Geldanlagen auf Investmentfonds zu setzen. Aktien sind im Grunde Beteiligungen an Unternehmen und damit so etwas wie Sachwerte, die bei einer Inflation durchaus profitieren können. Deshalb ist die langfristige Geldanlage in Fonds auch sinnvoll, doch kurzfristig sieht die Sache schon weniger gut aus. Denn wer nicht weiß, wann er an das Geld muß, der kann sich die Schwankungen der Fonds nicht leisten.

Und auf Tagesgeldkonten erhält man kaum noch ein Prozent Zinsen im Jahr. Da die Inflationsrate über dieser Marke liegt, zerstört die EZB das Geldkapital der Sparer und Anleger. Denn man verliert jedes Jahr an Kaufkraft, das Geld wird immer weniger wert.

Davon ganz abgesehen, wird auf die Zinsen in Deutschland ja auch noch die Abgeltungssteuer fällig. Was den Kaufkraftverlust eben noch verstärkt. Was für ein Betrug an den Bürgern.

Das Problem der privaten Altersvorsorge

Auch die Altersvorsorge wird von diesen Maßnahmen der EZB stark getroffen. Denn auch die Lebens- und Rentenversicherungen haben Probleme damit, die versprochenen Renditen zu erzielen.
Deshalb wird ab 2015 der Garantiezins der Lebensversicherungen gesenkt (Quelle). Doch eine sinkende Verzinsung kann langfristig dazu führen, daß sich viele Rentner wundern werden, wie wenig Sie aus einer Renten- oder Lebensversicherung erhalten. Bei zwei Prozent Unterschied in der Verzinsung und einer jährlichen Einzahlung von 5000 Euro ergibt sich nach 30 Jahren eine riesige Differenz. Bei durchschnittlich 2% Zinsen hätte man nach obigen Beispiel 41.343,92 Euro Kapital angespart. Bei 4% Zinsen sind es am Ende ganze 58.203,59 Euro. Also 40,78 Prozent mehr! Mehr Informationen über die Kapitallebensversicherung kann man hier lesen.

Dieses kleine Beispiel verdeutlicht, daß viele Menschen sich im Alter nicht mehr so leben können, wie sie es sich vorgestellt haben. Und wenn dann wirklich die Inflation wieder eine Rolle spielen sollte, dann wird der Altersvorsorgevertrag sogar zur Last. Denn wenn man jedes Jahr auf das eingezahlte Kapital einen Kaufkraftverlust von 2 bis 3 Prozent hinnehmen muß, dann kann man sich in 30 Jahren von seinem Altersvorsorgekapital vielleicht noch ein Sofa kaufen, aber nicht gut leben!